Tiefziehen metall

Bei der Formgebung industriell gefertigter Bauteile kommen viele verschiedene Verfahrensweisen zum Einsatz. Eine Möglichkeit stellt dabei das Tiefziehen dar. Diese Technik sorgt mit einfachen Mitteln für exakte Formen. Dabei stellt sich jedoch die Frage, worin diese Technik besteht und in welchen Fällen Sie das Material tiefziehen können.

pijltjes-scroll-omlaag
KUP06195

Tiefziehen metall: werkstücke in die richtige form bringen

Das Tiefziehen stellt eine der häufigsten Techniken in der Metallverarbeitung dar. Indem Sie Metall tiefziehen, ist es möglich, die Werkstücke genau in die richtige Form zu bringen. Dieses Verfahren eignet sich sowohl für kleine Werkstücke aus Metallblechen mit geringer Stärke als auch für massive Stahlbleche mit einer hohen Widerstandsfähigkeit.

Tiefziehen metall mit einer presse

Das klassische Verfahren für das Teifziehen von Metall besteht darin, eine kraftvolle Presse zu verwenden. Diese besteht neben dem Antriebssystem aus einer Matrize und einem Stempel. Bei der Matrize handelt es sich um eine Hohlform. Der Stempel stellt das Gegenstück dazu dar und passt genau in diese hinein. Zusätzlich kommt in der Regel ein Niederhalter zum Einsatz. Dieser wird neben dem Stempel mit großem Druck auf dem Werkstück angelegt. Er verhindert, dass sich an den Rändern Falten bilden. Wenn Sie Metall tiefziehen, müssen Sie das Blech zwischen die Matrize und den Stempel legen. Wenn die Presse den Stempel nun mit hoher Kraft gegen die Matrize presst, drückt sie das Blech in die Hohlform und führt auf diese Weise dazu, dass dieses genau die gewünschte Form annimmt.

Tiefziehen metall: Weitere verfahrensweisen

Die Verwendung einer Presse mit Stempel und Matrize stellt die klassische Verfahrensweise beim Teifziehen von Metall dar. Es gibt jedoch auch einige weitere Möglichkeiten. Sehr häufig kommt beispielsweise das hydromechanische Tiefziehen zum Einsatz. Dieses Verfahren ersetzt die Matrize durch ein Wasserkissen. Wenn der Stempel gegen das Blech drückt, bietet das Wasser zwar einen hohen Widerstand, sodass sich das Werkstück verformt. Es ist aber so flexibel, dass es sich dabei der Form des Stempels anpasst. Daher bestimmt bei dieser Technik ausschließlich der Stempel, welche Form das Werkstück annimmt. Dabei muss nicht immer eine mechanische Presse zum Einsatz kommen. Es ist auch möglich, den notwendigen Druck durch eine Explosion oder durch eine starke elektrische Entladung herbeizuführen. Außerdem gibt es Maschinen, die das Werkstück durch magnetische Kräfte in die Matrize ziehen.

“In the development process, I could fully focus on the design and Phoenix on the technical feasibility. The result is a product that really fulfils all wishes and requirements.”

– Stan Maes (Stan Maes Product Design) –